Zuverlässige Spam-Erkennung nur mit Bayes'scher Filtertechnologie möglich
London, UK, 15. Oktober 2003 – GFI hat heute ein neues White Paper veröffentlicht, in dem die aktuellste und effektivste Methode zur Blockierung von Spam-Mitteilungen erläutert wird, die Bayes'sche Filtertechnologie. Netzwerk-Administratoren erfahren im Detail, wie sie von dieser leistungsfähigen, neuen Technologie profitieren können, um über 98 Prozent aller Spam-Mitteilungen bereits auf Mail-Server- oder Gateway-Ebene abzufangen. Das Dokument steht unter http://www.gfisoftware.de/de/whitepapers/why-bayesian-filtering.pdf zur Verfügung.
Herkömmliche Anti-Spam-Methoden sind unzureichend In dem neuen White Paper wird erläutert, warum die von aktueller Anti-Spam-Software eingesetzten Techniken wie Blacklist- und Stichwort-Kontrolle sowie Datenbanken mit bekannten Spam-Mitteilungen als zu statisch zu bewerten sind und somit von Spammern bereits durch leichte Modifikationen der Versandmethoden ihrer Mitteilungen überwunden werden können. Hierbei wird jedoch betont, dass diese Technologien keinesfalls veraltet sind, sondern dass sie nur in Kombination mit einer Technik, die sich laufend an neue Spam-Methoden anpasst, effizient eingesetzt werden können. Der Fachartikel von GFI erklärt, wie mit der Bayes'schen Methode und ihrer adaptiven, "statistischen Intelligenz" bei der Spam-Abwehr ein Filter-Tool zur Verfügung steht, das von Spammern sehr schwer zu umgehen ist.
“Wir sind der Überzeugung, dass die Bayes'sche Filtermethode die zukunftsweisende Technologie der Spam-Bekämpfung ist", so Nick Galea, CEO von GFI. “Der Bayes'sche Ansatz ist allen anderen Methoden zur Spam-Abwehr überlegen, da nicht nur die durch statische Technologien verursachten, üblichen Probleme vermieden werden – der Filter passt sich sogar an die individuellen Anti-Spam-Regeln eines Unternehmens an. Laut einem Bericht der britischen BBC können mit Hilfe der Bayes'schen Filterung Erkennungsquoten von 99,7% erzielt werden. Zudem wird gleichzeitig die Anzahl der Fehlalarme bedeutend reduziert. Diese Technik der Spam-Blockierung entspricht genau den Anforderungen, die Unternehmen von einer effizienten Abwehrlösung erwarten.”
Funktionsweise des Bayes'schen Spam-Filters Die Bayes'sche Filtertechnologie basiert auf dem mathematischen Prinzip, dass die meisten Ereignisse voneinander abhängig sind und dass die Wahrscheinlichkeit eines zukünftigen Ereignisses aus vorherigen Ereigniseintritten abgeleitet werden kann. Dieselbe Technik lässt sich zur Identifizierung unerwünschter Nachrichten einsetzen. Bei Text, der in Spam-Mitteilungen häufig, in erwünschten Nachrichten jedoch nur selten auftritt, kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei Verwendung dieses Textes in einer neuen E-Mail sehr wahrscheinlich um Spam handelt.
Unternehmensspezifische Filterung von E-Mails Bevor Nachrichten mithilfe dieser Methode gefiltert werden können, muss für jedes Wort oder jeden Token (Dollar-Zeichen, IP-Adressen, Domänen etc.) ein individuelles Protokoll zur Nutzungshäufigkeit erstellt werden, das speziell die Anforderungen des zu schützenden Unternehmens berücksichtigt. Auf Grundlage der Ergebnisse wird dann jedem Wort oder Token ein Wahrscheinlichkeitswert zugewiesen, bei dessen Berechnung berücksichtigt wird, wie oft das jeweilige Wort, verglichen mit erwünschten Nachrichten, in Spam-Mitteilungen verwendet wird. Nachdem der Wahrscheinlichkeitswert für die einzelnen Wörter und Token berechnet wurde, kann der Filter sofort eingesetzt werden. Das White Paper bietet weitere ausführliche Informationen zu diesem Vorgang und erläutert den Analyseprozess unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen eines Unternehmens.
Beispielsweise würde die Anwendung einer allgemeinen Anti-Spam-Regel auf die E-Mail-Korrespondenz eines Finanzunternehmens sehr viele Fehlalarme auslösen, da bei diesem z. B. das Wort "Hypothek" sehr häufig und berechtigt verwendet wird. Der Bayes'sche Filter hingegen überprüft die gültige ausgehende Post des Unternehmens, erkennt dabei "Hypothek" als häufig eingesetzten Begriff in ordnungsgemäßen Mitteilungen und vermeidet somit eine zu hohe Anzahl von Fehlalarmen. Die Erkennungsquote von Spam ist somit viel höher, wohingegen sich die Anzahl der Fehlalarme bedeutend reduzieren lässt. Zudem wird der Bayes'sche Filter laufend anhand neuer Spam-Mitteilungen und gültiger E-Mails aktualisiert. Je länger der Filter eingesetzt wird, desto effizienter erkennt er Spam und passt sich kontinuierlich an neue Spam-Methoden und/oder veränderte Korrespondenzgewohnheiten von Anwendern innerhalb eines Unternehmens an.
Bayes'sche Filter zur Spam-Bekämpfung haben unter anderem den Vorteil, dass sie
- die gesamte Mitteilung analysieren
- sich kontinuierlich anpassen
- sich an Anforderungen des Unternehmens/Anwenders anpassen
- für mehrere Sprachen und international eingesetzt werden können
- auf statistische Intelligenz zurückgreifen
- schwer zu überlisten sind.
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Über GFI GFI Software bietet als führender Software-Hersteller eine umfassende Auswahl an Netzwerksicherheits-, Inhaltssicherheits- und Kommunikationslösungen aus einer Hand, um Administratoren einen reibungslosen Netzwerkbetrieb zu ermöglichen. Mit seiner mehrfach ausgezeichneten Technologie, einer konsequenten Preisstrategie und der Ausrichtung an den Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen erfüllt GFI höchste Ansprüche an Effizienz und Produktivität. Das Unternehmen wurde 1992 gegründet und ist mit Niederlassungen auf Malta sowie in London, Raleigh, Hongkong, und Adelaide vertreten und betreut über 200.000 Installationen weltweit. GFI bietet seine Lösungen über ein weltweites Netz von mehr als 10.000 Channel-Partnern an und ist Microsoft Gold Certified Partner. Weitere Informationen stehen zum Abruf bereit unter http://www.gfisoftware.de.
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